Codex Alimentarius Austriacus

Bierbrauen ist angewandte Biotechnologie.

lm Codex Alimentarius Austriacus, dem Österreichischen Lebensmittelhandbuch - ist festgehalten, was ins Bier darf und was nicht.

Bierbrauen ist angewandte Biotechnologie. Der Brauer setzt natürliche Vorgänge dazu ein, um aus natürlichen Rohstoffen ein natürliches Getränk zu brauen. Brautechnisches Fachwissen und strengste lebensmittelrechtliche Vorschriften sind dafür eine solide Basis.

 

Weltweites Vorbild

Der Codex Alimentarius Austriacus ist strenger als das deutsche Reinheitsgebot - kennt er doch keine Ausnahmen

In Österreich gilt es sich bei der Herstellung von Bier wie für alle Genuss- und Lebensmittel sowie Getränke an die Vorgaben des "Codex Alimentarius Austriacus" - das Österreichische Lebensmittelbuch (http://www.lebensmittelbuch.at/) - zu halten.

Und das ist auch gut so. Denn dadurch wird garantiert, dass österreichische Lebensmittel höchsten Qualitätsansprüchen gerecht werden.

Zurückgehend auf das Jahr 1981 gilt der Codex Alimentarius Austriacus bis heute als richtungweisendes Werk und ist für viele andere Länder Vorbild. Er wurde zum Vorbild für den späteren „Codex Alimentarius Europaeus“, welcher wiederum bedeutenden Einfluss auf die Einführung des weltweiten Codex Alimentarius hatte.

 

Streng und unmissverständlich

Kapitel B13 behandelt das österreichische Lieblingsgetränk: Bier

Anders als beispielsweise das vielfach zitierte "deutsche Reinheitsgebot" kennt das die Bierherstellung betreffende Kapitel B13 des österreichischen Lebensmittelbuches keine Ausnahmen. Österreich verbietet jegliche chemische Konservierungsmittel im Bier und lässt keine künstlichen Zusätze zur Geschmacksverbesserung zu. Damit österreichisches Bier nur Natur pur enthält, werden auch strengste Anforderungen an die österreichische Brautechnik gestellt.

 

Kreativbiere

Das Österreichische Lebensmittelhandbuch ist kein starres Regelwerk, sondern wird laufend evaluiert. So konnte beispielsweise rechtssicherer Raum für das Brauen sogenannter „Kreativbiere“ (Craftbiere) geschaffen werden.

 

Kreativbiere sind demnach... „Biere mit besonderen natürlichen Rohstoffen bzw. besonderer Herstellungsart oder nach einem internationalen Bierstil hergestellt. Der Basischarakter ist Bier, was durch die eingesetzten Cerealien, Hopfen und der alkoholischen Gärung zum Ausdruck gebracht wird. Mindestens 50 % des eingesetzten Extraktes müssen aus Cerealien gemäß Abs. 1.2 oder Erzeugnissen aus diesen stammen.

Unter natürlichen Rohstoffen versteht man zum direkten Verzehr geeignete Produkte landwirtschaftlichen Ursprungs und Lebensmittel. Unter besonderer Herstellungsart versteht man z.B. Spontangärung, Holzfassreifung, Milchsäuregärung.“

 

Über uns

Der Verband der Brauereien Österreichs ist die Interessenvertretung der österreichischen Brauwirtschaft im Rahmen des Fachverbandes der Nahrungs- und Genussmittelindustrie der Wirtschaftskammer Österreich.

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