Großereignisse halten wirtschaftlich immer seltener, was sie versprechen
Die Fußball EM 2024 hat deutlich gemacht, dass internationale Sportevents nicht mehr automatisch zu Umsatzrekorden führen.
• Konsumverhalten ist volatiler geworden.
• Wetter, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und parallele Freizeitangebote beeinflussen die Nachfrage stärker als früher.
Die Fußball-WM 2026 wird daher nicht als Garant, sondern als Chance unter besonderen Bedingungen gesehen.
Besondere Spielzeiten: herausfordernd für Gastronomie und Public Viewing
Die Zeitverschiebung nach Nordamerika führt dazu, dass in der Vorrunde nur eines von drei Spielen des österreichischen Teams zu publikumsfreundlichen Zeiten stattfindet, die anderen beiden zeitig in der Früh. Für den Außer-Haus-Konsum ist das herausfordernd, weil sich diese ungewöhnlichen Öffnungszeiten wirtschaftlich schwer abbilden lassen und für Event-Veranstalter wie Gastronomen risikoreich sind.
Wie sich Brauereien darauf einstellen
Brauereien reagieren flexibel auf die Rahmenbedingungen. Nachdem zu erwarten ist, dass sich der Konsum gebrauter Erfrischungen eher in den privaten Bereich verlagern wird, setzen Brauereien auf Produkt- und Markeninszenierungen im Lebensmittelhandel, schnüren Fan-Pakete für Daheim oder starten digitale Kampagnen für Home-Viewing-Events. Ebenso nutzen Brauereien ihre eigenen Shops oder den Rampenverkauf als zusätzliche Plattformen für Kauf- und Genussimpulse.
Fußball und Bier gehören zusammen
Unabhängig von Übertragungszeiten oder dem sportlichen Erfolg des österreichischen Teams: Fußball schafft Stimmung, sorgt für Gesprächsstoff und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Fans tauschen sich aus – im Büro, im Wirtshaus, im Freundeskreis. Und ein Spiel kann zeitversetzt in einer Zusammenfassung bei einem Glas gebrauter Erfrischung aus Österreich ebenso leidenschaftlich besprochen werden.
Downloaden Sie hier Ihren bierigen Spielplan der Fußball-WM 2026:
Download: WM2026-FIN-low.pdf
